Umwelt

Die Klimakrise stellt auch an Wien massive Anforderungen. Die Umweltprobleme – Feinstaub, Stickoxide, Umweltgifte – treffen vor allem arme, alte und kranke Menschen sowie Kinder. In dicht verbauten Vierteln und entlang von Hauptverkehrsstraßen belasten Hitze, Lärm und Emissionen die Menschen enorm. Schlecht gedämmte Wohnungen führen zu hohen Heizkosten und hohem CO2-Ausstoß.
Wien hat im internationalen Vergleich gute Voraussetzungen: eine gute Durchlüftung, gutes Stadtklima, einen hohen Anteil von Grünflächen, gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Das heißt, das Ziel „CO2-neutrale Stadt“ ist machbar.

Was können wir erreichen?

Machen wir Wien „klimawandelresistent“! Grün, wo immer es geht: Fassaden, Dächer, Grätzelparks, Straßenbahntrassen sollten wir begrünen und entsiegeln. So kann Wasser versickern und sich das Kleinklima verbessern. Wichtiger als ausgedehnte Grüngürtel sind dezentrale, leicht erreichbare Grünflächen und Bepflanzungen. Dazu Wasser, wo immer es geht: Trinkbrunnen, Wasserflächen…
Was brauchen wir noch: Passivhausstandard im sozialen Wohnbau, verpflichtende energetische Sanierung von bestehenden Wohnungen für Wohnbauträger, Förderaktionen für energieeffiziente Geräte, Reparaturgutscheine, öffentlichen Verkehr weiter ausbauen, BürgerInnenkraftwerke.