Verkehr

Viele unserer verkehrspolitischen Probleme haben ihre Wurzeln in Niederösterreich. Pendler*innen wird es dort durch die miserablen öffentlichen Verkehrsanbindungen schwer gemacht, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Lasten (Luftverschmutzung, Lärm, Stau) werden auf Wien abgewälzt und treffen hier insbesondere einkommensschwache Gruppen, die an stark befahrenen Verkehrsrouten wie dem Gürtel leben.

Was können wir erreichen?

Maßnahmen wie die City-Maut sind Möglichkeiten, die Verkehrslawine einzudämmen und gleichzeitig den öffentlichen Verkehr auszubauen. Die Einnahmen werden den Pendler*innen direkt zurückerstattet – über den Ausbau öffentlicher, umweltfreundlicher Verkehrsnetze, ergänzt mit dem Angebot eines Umlandtickets. Wer also eine City-Maut bezahlt, investiert gleichzeitig in modernen, sozial- und umweltverträglichen Verkehr. Hier braucht es Lösungen gemeinsam mit Niederösterreich, denn Wien soll nicht für die Versäumnisse dieses Landes aufkommen. Wir sind der Gesundheit und der Lebensqualität der WienerInnen verpflichtet.

Dazu gehört auch, Lücken im Hauptradverkehrsnetz zu schließen. Mein Ziel ist, dass in den nächsten Jahren 80 Prozent der Wege mit Öffis, zu Fuß und per Rad zurückgelegt werden können. Zukunft heißt autofreie Innenstadt, heißt soziale und ökologische Auswege für Wien schaffen. Derzeit gibt es aber noch nicht in allen Gegenden autofreie praktikable Möglichkeiten. Ich möchte die Abhängigkeit vom Auto alltagsorientiert, praktisch und attraktiv reduzieren. Das ist machbar.